Die Kirche des Sächsischen Krankenhauses in Großschweidnitz

Krankenhauskirche Großschweidnitz

Nicht jedes Krankenhaus in Deutschland besitzt eine eigene Kirche oder Kapelle. Nicht jedes Krankenhaus, das eine eigene Kirche hat, kann ein so schönes Gotteshaus vorweisen, wie das Sächsische Krankenhaus in Großschweidnitz.

Auf dem höchsten Punkt des Krankenhausgeländes errichtet, überragt die Kirche mit ihrem wohlproportionierten 35 m hohen Turm und dem mit dunklen Ziegeln eingedeckten Dach die übrigen Gebäude des Krankenhauses. Die im eklektizistischen Baustil gestaltete, schön gegliederte Fassade ist wie die meisten Häuser der Klinik mit gelben Steinen verklinkert.

Zur Baugeschichte:

  • April 1900 - Beginn der Bauarbeiten nach Plänen des Architekten Thierbach, Dresden
  • Oktober 1900 - Richtfest
  • April 1902 - Weihe der Kirche
  • Ostern 1977 - letzter Gottesdienst / baupolizeiliche Sperrung
  • 1983 - Notreparaturen
  • 1989-1996 - Außensanierung
  • 1999-2002 - Innensanierung/Einbau einer neuerworbenen Orgel

Am 24. April 2002 wurde die Krankenhauskirche in Großschweidnitz mit einem festlichen Gottesdienst wieder Ihrer eigentlichen Bestimmung, nämlich Versammlungsraum der Gemeinde zu sein, übergeben. Patienten des Krankenhauses können, gemeinsam mit Mitarbeitern und der Dorfgemeinde von Großschweidnitz, bei Andachten und Gottesdiensten, Konzerten und kulturellen Angeboten Gemeinschaft, Besinnung und Stärkung des Glaubens erfahren.

Kontakt über die  Kirchgemeinde Obercunnersdorf